Kino-Tournee: Mit allen Kino-Orten teilen wir eine Geschichte …

Lisa und ich fahren auf Kino-Tournee, um an jedem mit euch eine kleine Auszeit zu kreieren!
… und mit jedem Ort verbindet uns mindestens ein Mensch!

Als wir angefangen haben, unsere Kinotournee zu planen, wollten wir vor allem eines: unseren Film zeigen und mit Menschen ins Gespräch kommen.

Doch je mehr Orte dazukamen, desto mehr haben wir gemerkt: Jeder einzelne hat seine eigene Geschichte, die mit uns verwoben ist!

o Da ist der Ort, wo wir drei Frauen wieder treffen, die spontan zum Sommerretreat kamen und mit ihren Hängematten im Wald übernachteten.
o Das Dorf, in dem ich gelebt und gearbeitet habe und der mich sehr geprägt hat.
o Ein Raum, in dem Menschen begleitet werden, wenn es ihnen gerade nicht gut geht.
o Ein Platz, der bewusst als Ort der Begegnung geschaffen wurde.
o Und Menschen, die uns seit Jahren begleiten und jetzt geöffnete Türen für „Das Echo der Herde“ organisieren.

So ist unsere Kino-Tournee eine Reise durch viele persönliche Geschichten!

… die wir natürlich gern erzählen!

Wir haben sie auf unserer Website gesammelt – und erzählen dort, warum wir an jedem dieser Orte Halt machen und was uns mit den Menschen dort verbindet.

Schau mal rein! Vielleicht entdeckst du dabei einen Ort, der für dich gut erreichbar ist:

→ [Alle Geschichten unserer Kinotournee entdecken]

Die genauen Zeiten und Adressen sind da nämlich auch zu finden!

Was erwartet dich genau?

Wir kommen in Lisa-Manier zusammen an, machen eine Runde um zu sehen, wer noch so da ist, schauen dann gemeinsam den 30-minütigen Film…

über die Magie von Pferden in ihrer natürlichen Umgebung, die wachsende Sehnsucht nach Entschleunigung, psychische Belastbarkeit und weibliche Gemeinschaft.

Danach können wir uns darüber unterhalten, was „Das Echo der Herde“ in dir bewegt hat und wer mag, bleibt einfach noch ein bisschen sitzen.

Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns über eine Spende, mit der wir die Tournee möglich machen. Einfach vor Ort in die Dose werfen – so viel, wie es dir wert ist.

Magst du uns helfen?

Teil die Flyer der Kino-Tournee gern, frag uns direkt, wenn du dafür noch etwas brauchst, stell sie in deinen Status oder Gruppen, wo du Veranstaltungen siehst oder lade bewusst Freundinnen und Freunde ein, mit denen du gern mal wieder etwas unternehmen magst.

Wir freuen uns sehr auf die Kino-Abende, die wir zu einer Mini-Auszeit machen wollen!
Anja & Lisa

Kino-Tournee Station Zempow

Ein Film ohne Sprecherin aus dem Off – wie geht das?

„Das Echo der Herde“ ist ein 30-minütiger O-Ton-Dokumentarfilm über Lisa Wiese und mich. Auf der AuszeitmitPferden-Seite gibts die Kurzinfos und den Trailer – hier lass ich die Filmplakate einfließen.

Es gibt keine Sprecherin aus dem Off, die erklärt, was wir sehen oder wie wir etwas verstehen sollen. Der Film erzählt sich aus den Stimmen der Menschen, die darin vorkommen. Fast ausschließlich Frauen kommen zu Wort. Ihre unterschiedlichen Meinungen, Gedanken und Eindrücke werden miteinander verwoben und ergeben nach und nach ein größeres Bild.

Ein Jahr lang hat Rüdiger Heim uns mit der Kamera begleitet. Er hat Gespräche, Begegnungen und ganz alltägliche Situationen eingefangen. Dadurch entsteht keine Geschichte, die wir im Nachhinein für den Film erfunden haben, sondern eine filmische Beobachtung dessen, was tatsächlich passiert ist. Ich habe oft gesagt, „Oh schau mal, film das – das passiert nicht nochmal!“ … und oft hat Rüdiger die kleinen besonderen Momente selbst bemerkt und aufgenommen.

Worum geht’s in „Das Echo der Herde“?

Es geht um die Beziehung zu Tieren, die wachsende Sehnsucht nach Entschleunigung, psychische Belastbarkeit und weibliche Gemeinschaft.

Dabei wollten wir keinen Film über „Pferde“ machen. Uns hat viel mehr interessiert, was passiert, wenn Menschen anfangen, wieder genauer zu spüren: sich selbst, andere Menschen, die Tiere und die eigene Umgebung.

Gerade wenn es um mentale Gesundheit geht, wird unglaublich viel darüber gesprochen. Über Erschöpfung, Stress, Resilienz, Heilung und darüber, was uns wieder ins Leben bringt. Aber wie Heilung tatsächlich passiert, sieht man eher selten. Sie ist oft leise. Körperlich. Manchmal unspektakulär. Sie passiert in Beziehungen, im Kontakt und in kleinen Momenten, in denen sich etwas verändert.

Genau das wollten wir zeigen.

Ekaterinas gelockerte Hüfte

Zum Beispiel bei Ekaterina: Während einer Auszeit gab es für sie einen Moment, in dem sich in ihrem Becken etwas löste. Alte Wunden kamen in Bewegung, etwas wurde frei. Und letztens hatte ich eine Sprachnachricht unter Freuden-Tränen von ihr auf meinem Handy: „Anja, ich muss das jetzt einfach direkt mit dir teilen: lch konnte nie Hula-Hoop und jetzt geht es! Ich kannes kaum glauben – muss immer wieder weg vom Schreibtisch und ausprobieren, ob es immer noch klappt!“.
Was vielleicht erstmal nach einer Kleinigkeit klingt, war für sie ein totaler Durchbruch. Ihr Körper fühlte sich plötzlich anders an. Freier. Beweglicher. Oben und unten wieder verbunden!

Für solche Momente machen wir unsere Arbeit. Nicht die großen fertigen Antworten, sondern das, was sich im Leben tatsächlich verändert.

Kann ein Mann mit Kamera bei einer Auszeit dabei sein?

In der zweiten Hälfte des Films wird es noch einmal besonders nah: Die Zuschauenden begleiten eine zweitägige Auszeit mit Frauen auf unserer Pferdeweide. Sie sind nicht nur Beobachtende, sondern bekommen einen Einblick in diese Atmosphäre und in das, was entsteht, wenn Menschen für eine Weile aus ihrem normalen Alltag aussteigen. Rüdiger ist dabei total unauffällig, verschmolz mit dem Grün und wir waren verbunden im Kreis – es fühlte sich wirklich ungestört an. Er hat da eine große Gabe!

Deshalb gehen wir mit dem Film auf Kino-Tournee!

Wir möchten unseren Film nicht einfach ins Internet stellen oder irgendwo vorführen lassen und dann gehen die Menschen wieder heim. Wir machen die Kinotournee selbstorganisiert, weil wir Lust haben, mit den Menschen in Kontakt zu kommen, die den Film sehen. Wir möchten nach den Vorführungen mit euch ins Gespräch kommen.

Darüber, was euch berührt hat, was vielleicht Fragen aufgeworfen hat, wo ihr euch selbst wiedererkannt habt – und natürlich auch darüber, was ihr mit Tieren, Gemeinschaft, Erschöpfung und dem eigenen Weg zurück ins Leben verbindet.

Für uns endet der Film deshalb nicht mit dem Abspann!

Wir kommen zu euch, organisieren die Vorstellungen gemeinsam an den jeweiligen Orten und nur auf Einladung und nehmen uns Zeit für den Austausch danach.

Wenn du Lust hast, „Das Echo der Herde“ bei euch im Kino, Kulturort oder an einem anderen besonderen Ort zu zeigen, meld dich gern bei uns.

Update zum Pferdeverkauf

Ich habe gerade gemerkt, dass sich meine Fähigkeit loszulassen verändert hat. Ich war nämlich jetzt das erste Mal im Urlaub. Fünf Tage! Jemand hat auf die Pferde aufgepasst und ich hatte großes Vertrauen, dass das alles passt und klappt.


Es hat mir sehr, sehr gut getan, weiter weg zu sein und mich nicht involvieren zu können in die Pferdeversorgung. Und ich habe mich auch total gefreut, wieder zurückzukommen.

Seitdem gelingt es mir besser, also brauchte es wahrscheinlich diesen Abstand, auch andere Leute machen zu lassen.
Lisa und Laura zäunen total viel, ein paar Reitschülerinnen helfen mit. Dann geht es halt echt immer super schnell und so ist sie irgendwie mehr in eine Balance gekommen, die Pferdeversorgung. In meiner potenziellen Aufpasserinnen-Gruppe sind inzwischen 14 Menschen!

Dadurch, dass es jetzt viel regnet, ist es natürlich auch sehr luxuriös, dass das Gras so gut wächst. Die existenzielle Bedrängnis, die sonst manchmal aufgetaucht ist, habe ich im Moment nicht.

Also erstmal Entspannung und schauen, wie der Sommer wird! (er wurde grandios! Ich war nochmal 10 Tage mit den Kindern unterwegs und noch weitere 2x 5 Tage woanders!)

Eine Veränderung gab es: Ich habe Fida und Filia verkauft, Vicky und Ronja bleiben erstmal. Fida war die Chefin der Herde. Sie ist wieder bei ihrer Vorbesitzerin und begleitet sie jetzt durch eine schwierige Lebensphase. Filia ist bei einer ambitionierten jungen Frau, die sie total angenehm fördert. Da bekomm ich immer mal ein Update.
Ohne die beiden ist irgendwie viel mehr Ruhe in die Herde reingekommen. Mal gucken, wie es sich das noch so verändert. Eine neue Chefin gibts nämlich zur Zeit noch nicht – es ist eher ein kollektives Matriarchat – auch schön zu beobachten!


Ich merke, dass eine nachhaltig gute Pferdehaltung für mich auch bedeutet, dass ich die Verantwortung teile. Ein kleines Feedback dazu von einer Frau, die die Verantwortung übernommen hat:

„Ich bin mit Vala ausgeritten und es war super schön! So wie immer, dieses Mal nur viel aufregender für mich. Wir waren anderthalb Stunden unterwegs. Es war toll, ich mache die Ponykontrolle voll gerne wieder. Danke, dass du mir dein ganzes Vertrauen entgegen bringst! Ich war zwischendurch immer wieder voll geflasht und ja, fühle mich total reich und beschenkt.“


Vertrauen, Unterstützung und eine stabile Herde schaffen mehr Leichtigkeit – für die Pferde und für mich.
Ich halte euch auf dem Laufenden und danke für die Begleitung im Prozess.

Vom Buch zum Film und zurück in die Herde

Mein Lebensweg führt mich vom Bio-Bäuerin sein zum Cowgirl auf der Weide, vom Buch zum Film und zurück in die Herde. Lisa und ich bringen mit der Auszeit mit Pferden etwas einmaliges in die Welt. Unsere Geschichte erzählt von Freiheit, Verbundenheit mit der Natur und alternativen Lebensentwürfen. Der Dokumentarfilm „Das Echo der Herde“ begleitet Lisa und mich ein Jahr lang und zeigt unsere tiefgreifende Beziehung zu den Tieren in einem freien Leben jenseits von Leistung und Besitzdenken.

In meinem Leben bin ich viele Male einfach wieder losgegangen. Ich habe als Cowgirl auf Farmen gearbeitet, immer wieder auch große Herden versorgt und im Rhythmus der Natur gelebt. Dabei war mir immer klar, dass es nicht darum geht, etwas zu besitzen, sondern darum, in Beziehung zu sein mit dem Land, mit den Lebewesen, mit den vielen kleinen Insekten und den Mikroben unter den Grasbüscheln.

Mir wurde bewusst, dass ich in meinem Buch, „Wie ich als Cowgirl die Welt bereiste und ohne Land und Geld zur Bio-Bäuerin wurde“, auf einer Reise im Außen war. Es geht um den oft mühevollen Aufbau eines Landwirtschaftsbetriebs, um Selbstermächtigung und um die Abenteuer auf meinem Weg (fast totgetrampelt zu werden von einer Kuh!) – DAS BUCH KANNST DU GERN BEI MIR DIREKT BESTELLEN!

Anja Hradetzky zeigt auf ihr Buch ‚Wie ich als Cowgirl die Welt bereiste und ohne Land und Geld zur Bio-Bäuerin wurde‘



… und die Auszeit mit Pferden zeigt jetzt den Weg nach innen, die Heilung, welche sicheren Räume es dafür braucht und auch die Verletzlichkeit von uns Frauen.

Letztes Jahr ist ein 30-minütiger Film über Lisa und mich entstanden: „DAS ECHO DER HERDE“
Rüdiger Heim hat uns über 12 Monate filmisch beobachtet und unsere tiefgreifende Beziehung zu den Tieren eingefangen. Er thematisiert psychischer Belastbarkeit, weibliche Gemeinschaft und die wachsende Sehnsucht nach Entschleunigung.
Der Film wird gerade auf Filmfestivals vorgestellt und wir wollen danach selbstorganisiert eine FILM-TOURNEE machen. Wenn du IDEEN HAST, WO WIR DEN FILM ZEIGEN KÖNNEN, schreib uns gern.

Wir glauben daran, dass es schön ist, danach ins Gespräch zu kommen – so könnten sich Gleichgesinnte auch finden.
Hier kannst du den Film-Trailer anschauen.

Trailer zum Dokumentarfilm ‚Das Echo der Herde‘ über Anja, Lisa und ihre Beziehung zu Pferden

Ich zeige immer wieder, dass alternative Lebensentwürfe nichts mit klassischer Businesslogik zu tun haben müssen. Auch jetzt grase ich frei mit meinen Pferden und habe kaum Sicherheiten.

Die Themen Tierethik, „Wo kommt mein Essen her?“ und „Was bewirke ich mit meinem Konsum?“, sind weiterhin super wichtig, wenn wir nicht andere Lebewesen (auch Menschen) ausbeuten wollen. Und ich stehe auch dafür, dass ich als Frau selber die Zügel in der Hand habe.

Wenn ich mit Pferden arbeite und Frauen begleite, die sich nicht optimieren, sondern wieder zurück in die Verbindung zu sich selbst kommen wollen, zeige ich ganz praktisch die Alternativen auf zu Leistung, Besitz und dem Gefühl, nicht gut genug zu sein. Ich glaube, wir brauchen mehr davon als jemals zuvor.

Frauenkreis neben der Pferdeherde bei der Auszeit mit Pferden

Natürlich bin ich auch weiterhin bereit, euch mit der RINDERHERDE zu helfen! Ich liebe den Klang der Pannels und das Einüben von guten Routinen bei Herdenaktionen. SCHREIB MIR, WO UND WANN UND ICH BIN DABEI!

… und wenn dich unsere Geschichte berührt: Erzähl uns gerne in den Kommentaren, wo du gerade zwischen Leistung, Freiheit und Verbundenheit deinen eigenen Weg suchst.
Vielleicht entsteht daraus genau das Gespräch, das wir uns wünschen.

Pferdeverkauf

Veränderung liegt in der Luft.

Und ganz ehrlich: Manchmal weiß man selbst noch nicht genau, wo die Reise hingeht! Für mich gab es diese Reisefreiheit in den letzten Jahren nur super selten und deshalb geh ich durch diesen Prozess jetzt durch. Denn genau da liegt viel Wachstumspotenzial drin. 🙂

Verantwortung zu übernehmen heißt für mich nicht, immer alles im Griff zu haben, sondern den nächsten ehrlichen Schritt zu gehen – auch wenn ich noch nicht weiß, wo er hinführt.

Ich habe mich deshalb entschieden, vier meiner 10 Pferde zu verkaufen.

Nicht, weil ich weniger will – sondern weil ich mehr möglich machen möchte.
Mehr Raum. Mehr Beteiligung. Mehr Menschen, die sich zutrauen, Verantwortung zu übernehmen.
Ich erhoffe mir, dass mit weniger Ponies auf der Weide, mehr von euch sich vorstellen können, da zu sein und zeitweise die Verantwortung für die Herde zu tragen.

Denn eigentlich ist oft einfacher, als wir denken: Zäune lassen sich vorbereiten, Wasser auffüllen kann man lernen, genauso wie Hänger fahren. Die größte Unsicherheit ist nur im Kopf.

Ja, es gibt Unwägbarkeiten – wie Wildtiere, die den Zaun beschädigen. Auch dafür gibt es Lösungen: Eins der Ponies hat einen Tracker am Halfter, sodass die verantwortliche Person über eine App Bescheid bekommt, falls die Ponies die Weide verlassen und losfahren kann, um sie wieder zurück zu bringen.

Vielleicht entsteht genau daraus etwas Neues: Dass mehr Menschen sagen: Ich probiere das mal. Für ein paar Tage.

Und vielleicht spürst du beim Lesen sogar: Meine Zeit ist gekommen – ich kauf eins der Pferde und trage die Verantwortung ganz für so ein Pferdeleben. Hier sind die Anzeigen: Vicky, Filia & Fida

Wenn du dir vorstellen kannst, Verantwortung zu übernehmen – zeitweise oder ganz – dann melde dich gern.
Für Vicky, Filia, Fida und vielleicht auch bald Ronja öffnen sich gerade neue Wege.

Wir schauen mit offenem Herzen, wohin sie führen.

Vielleicht kennst du ja ihr neues Zuhause?
Leite den Link dieses Beitrags gern an mögliche Käuferinnen weiter.

Wildniscamps mit Pferden für Frauen

Es gibt Räume, die dich erinnern, wer du wirklich bist.

Unsere Wildnis-Camps mit Pferden 2026 sind so ein Raum – getragen von einem geschützten Kreis unter Frauen und der stillen, ehrlichen Präsenz der Pferde.

Draußen leben, am Feuer sitzen, fühlen, was in dir bewegt werden will. Echt. Tief. Unverstellt.

Termine im Mai | August | September
Early Bird Preis bis 3 Wochen vorher

Mehr Infos auf www.auszeitmitpferden.de
Schreib mir gern bei Fragen zu dem Angebot, dass Lisa und ich zusammen machen!

Ausritte im Herbst und Winter ~ Natur, Ruhe & Pferdeglück

Die Landschaft erscheint mystisch im Nebel, wir werden eingehüllt vom grauen, diffusen Wetter.
Bald glitzert morgens der Raufreif in der Wiese, der Atem hängt in der kalten Luft…

Warum nicht auch im Herbst und Winter eine Runde reiten?

Schnapp dir warme Kleidung, steig auf und genieße:

  • stille Wälder, glitzernde Felder
  • das entspannende Gefühl, von einem Pferd durch die urige Natur getragen zu werden
  • eine kleine Auszeit vom Alltag, nur du und die Essenz des Lebens

Meine robusten Ponies sind bei jedem Wetter draußen und freuen sich auf einen Ausflug mit dir, ob Anfänger oder routinierte Reiter*in. Gemeinsam erleben wir die Magie der Jahreszeiten auf dem Rücken der Pferde.

Jetzt Termin sichern und Abenteuer erleben!

Ausritt im Herbst und Winter, Natur pur

Das nächste Kapitel: Im Rhythmus der Tiere ~ im Einklang mit mir

Der Weg zum Dokumentarfilm mit Rüdiger Heim… Warum ich glaube, dass wir alle die Kraft haben, unser Leben neu zu gestalten – wenn wir bereit sind, hinzuschauen.

… und dass wir im Zusammensein mit Tieren lernen können, unser eigenes Leben tiefer zu verstehen.

Lisa Wiese auf Karuna mit freien Pferden auf einer Weide Herbstlaub

Melken auf der Weide

Mein Weg schlängelte sich schon immer ganz munter durch die Welt. In meinem Buch „Wie ich als Cowgirl die Welt bereiste und ohne Land und Geld Bio-Bäuerin wurde“ (bei mir erhältlich) beschreibe ich die verschiedensten Stationen von den Regenwürmern im Studium, halbtot unter der Kuh, auf einem Roadtrip durch Kanada, der Weite dort, die auch mein Herz weitete bis zum Melken auf der Weide. Ein Stück Erde, das wir zum Klingen bringen wollten, das mehr als ein landwirtschaftliches Projekt – es ist der Versuch, eine Vision von guter, lebendiger Landwirtschaft zu leben. Aus Gras wurde Milch und Fleisch, aus dem Kontakt zu den Tieren wurden innige Beziehungen, aus der Vermarktung wurde eine erfüllende Lebensaufgabe: Weidefleisch, das zeigt, dass Wertschätzung mehr ist als ein Wort.  Ein Weg, der zeigt, dass Tiere in Würde gehalten werden können, dass Fleisch wertvoll ist und dass Konsument*innen mit ihrer Entscheidung Landwirtschaft wirklich verändern.

Mit Frauen auf der Weide SEIN

Dann die Pferde, meine zweite Unternehmung. Mit Auszeit mit Pferden haben Lisa und ich einen Raum geöffnet, in dem Menschen still werden können, atmen, fühlen. Ein Ort in der Wildnis Brandenburgs, an dem wir uns selbst begegnen können – getragen von der Klarheit und Präsenz der Tiere. Ich erlebe immer wieder, wie Pferde Türen öffnen. Wenn wir aussprechen, dass die Frauen bei den Camps oder Tagesauszeiten mal nur Sein können, kullern bei manchen schon die ersten Tränen. Weil sonst in dieser Welt und dann in unseren Gehirnstrukturen das Funktionieren an erster Stelle steht. Die Pferde erinnern uns daran, dass wir nichts leisten müssen, um zu genügen. Sie spiegeln uns, wo wir stehen – und laden ein, neue Pfade zu gehen. Es ist so bereichernd und kraftvoll, wenn diese von den Teilnehmerinnen der Auszeit eingeschlagen werden.

Falbe und Scheckenponies grasen auf wilder Weide

Das 2. Buch: Was wir von Rindern lernen können

Zwischen all dem entsteht mit Sonja Moor zusammen mein zweites Buch. Worte, die sammeln, was in Begegnungen geschieht. Es ist wie ein roter Faden, der meine Erfahrungen, mein Wissen und die vielen Begegnungen mit Menschen und Tieren verbindet. Schreiben heißt für mich: verdichten, reflektieren, festhalten – und gleichzeitig wieder teilen, was mich trägt. Geschichten, die tragen, was im Alltag oft verloren geht: die Sehnsucht nach Sinn, nach Tiefe, nach Verbindung.

Es wird einen Dokumentarfilm über uns geben!

Lisa hatte den Wunsch, dass es über die Auszeit einen Dokumentarfilm gibt. Und so kam es, dass uns dieses Jahr Rüdiger Heim in allen Jahreszeiten begleitet hat, um einen Dokumentarfilm zu drehen, aus dem wir jetzt schon einen kleinen Auszug veröffentlichen.

Er zeigt mehr als schöne Bilder. Er zeigt, was uns antreibt: dass wir mit Tieren und Menschen auf Augenhöhe sein können. Dass wir, wenn wir uns trauen, unser Leben zu reflektieren, unsere Muster zu durchbrechen, einen Schritt in eine neue Zukunft setzen. Wie heilsam es ist, wenn wir hinschauen, uns einlassen, unser Leben reflektieren – und uns trauen, neue Wege einzuschlagen.

Machst du dich auch auf den Weg?

Wir glauben so stark daran, dass wir alle etwas bewegen können. Es beginnt im Kleinen – mit einem achtsamen Blick, einer bewussten Entscheidung, einem ehrlichen Gespräch. Und aus diesem Kleinen erwächst Wandel.

Wir brauchen keine Perfektion, sondern Mut. Keine großen Systeme, sondern viele kleine Feuer. Wenn wir uns erinnern, dass wir verbunden sind – mit der Erde, den Tieren, miteinander – dann können wir Welten bewegen.

Dieses Kapitel beginnt jetzt. … und es macht mir Freude zu sehen, wie viele Menschen mitschauen, mitfühlen und wir freuen uns, wenn wir die Verbindung spüren und zusammen gehen.

Frauen reiten mit Ponies durch den Wald

Filmreihe über Stockmanship!

Das Netzwerk Mob Grazing hat andere Pionierinnen und mich gefilmt und Lernvideos über Stockmanship daraus gemacht! Auf Deutsch!!
Durch gezielte Körpersprache und Bewegungsmuster wird die Arbeit mit Rindern sicherer, effizienter und vor allem stressfreier – für Mensch und Tier.

Doch bisher gab es neben ein paar Beschreibungen wie meinen kaum deutschsprachiges Material zu diesem Thema. Das Netzwerk Mob Grazing hat das geändert! In der dreiteiligen Filmreihe geben deutsche Pionier*innen des Stockmanship einen Einblick in ihre Praxis:

Film 1: Wer macht Stockmanship? Lerne Praktiker*innen und ihre Beweggründe kennen.

Film 2: Wie geht Stockmanship? Grundkonzepte anschaulich erklärt.

Film 3: Wo nützt Stockmanship? Die Vorteile für deinen Alltag mit Rindern.

Aber das ist noch nicht alles: Es wurden Stockmanship-Anleitungen übersetzt, weiterführende Literatur zusammengestellt und ein lustiges Lernspiel entwickelt. Diese Ressourcen findest du kostenlos auf https://www.mob-grazing.de/stockmanship

Das Ziel: Stockmanship in Deutschland bekannt und zugänglich machen. Schau rein und entdecke, wie du den Umgang mit deinen Tieren revolutionieren kannst!

Welche Fragen hast du zu Stockmanship? Kommentiere gern unter den Videos – dann werden sie auch von anderen Menschen gefunden. 🙂

Stockmanship Netzwerk Mob Grazing
Da bin ich als kleiner Mensch hinter einer kleinen Herde in einer ausgeräumten Landschaft zu sehen…

Stockmanship in Kürze

Stockmanship ist eine wesentliche Praxis im entspannten Umgang mit Nutztieren, die auf respektvoller Kommunikation zwischen Mensch und Tier basiert. Besonders in der Beweidungsmethode des Mob Grazing, bei der Rinder in regelmäßigen Abständen umgestellt werden, ist es entscheidend, die Tiere stressfrei zu führen. Durch gezielte Körpersprache und das Verstehen der natürlichen Verhaltensmuster der Tiere kann der Mensch sicherstellen, dass diese sich sicher und wohlfühlen.

Achtsame Haltung gegenüber Rindern

Eine achtsame Haltung fördert nicht nur das Wohl der Tiere, sondern erleichtert auch die Arbeit der Landwirtin. Der respektvolle Umgang mit den Tieren trägt zur Effizienz und Nachhaltigkeit der Landwirtschaft bei. Das Konzept von Stockmanship unterstützt also nicht nur die täglichen Aufgaben wie das Umtreiben der Herde, sondern sorgt auch für eine langfristig gesunde und produktive Tierhaltung.

Kooperation im Zonenkonzept

Ein zentrales Element ist das Einhalten der persönlichen Zonen der Tiere, was den Stress minimiert und die Zusammenarbeit fördert. Der Mensch wird dabei nicht als dominanter Akteur wahrgenommen, sondern als Partner, der das Wohl der Tiere im Blick hat. So entstehen nicht nur gute Arbeitsbedingungen, sondern auch eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Tier und Mensch, die für eine neue Art Landwirtschaft in meinen Augen wünschenswert ist.

Erlebe Low Stress Stockmanship bei Finsterwalde!

Wolltest du schon immer Kuhflüstern lernen?

Tauche ein in die Methode des stressarmen Umgangs mit Rindern, geleitet von mir, Anja Hradetzky, einer erfahrenen Trainerin für wesensgemäße Tierhaltung und Öko-Bäuerin.

Wir treffen uns bei einer Bäuerin, die ihr Wissen gern praktisch an ihren Rindern vertiefen möchte.
Innerhalb von 3 Stunden bring ich euch die wichtigsten theoretischen Details bei und dann üben wir mit einer kleinen Rinderherde die Stockmanship-Fähigkeiten ein.

Beim Stockmanship kommunizieren wir durch unsere bewusste Körperhaltung und gezielte Bewegungen. Du lernst die Grundlagen der Kuh-Psychologie, die Motivatoren von Rindern und das Zonenkonzept kennen. Wir üben, wie man mit minimalem Druck die Aufmerksamkeit der Herde lenkt und die Tiere ruhig und sicher bewegt.

Besonders eindrucksvoll wurde die Erfahrung beim letzten Seminar so beschrieben: „Plötzlich sprachen wir ihre Sprache und die Verständigung war viel stressärmer als gewöhnlich möglich.“ Dieser Moment der nonverbalen Verbindung zwischen Mensch und Tier ist das Herzstück unseres Seminars und zeigt, wie einfach und effektiv diese Methode sein kann.

Melde dich jetzt an und sichere dir deinen Platz in diesem praxisnahen und lehrreichen Workshop!

Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: hallo@anjafeierabend.net

Ich freue mich auf deine Teilnahme und darauf, gemeinsam eine neue Ebene der Kommunikation mit Rindern zu entdecken!